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Neue Solidarität
Nr. 29-30, 16. Juli 2026

Das Ende von 500 Jahren Kolonialismus

Wir dokumentieren in dieser Ausgabe Beiträge der dritten Sitzung der Berliner Konferenz des Schiller-Instituts am 31. Mai 2026.

Die dritte Vortragsrunde der Berliner Konferenz vom 30.-31. Mai befaßte sich mit dem Themenkomplex „Das Ende von 500 Jahren Kolonialismus“. Wir dokumentieren in dieser Ausgabe die folgenden Beiträge:

  • Harley Schlanger, Präsident der LaRouche-Organisation in den USA, sprach in seinem Vortrag „König Charles, Donald Trump und der philosophische Betrug der ,Sonderbeziehung‘“ über die wahre Geschichte der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und entlarvte den Mythos der anglo-amerikanischen „Sonderbeziehung“ als Geschichtsfälschung,

  • S.E. Eskindir Yirga Asfaw, Botschafter Äthiopiens in Deutschland, stellte in seinem Vortrag „Äthiopien – das unkolonisierte Leuchtfeuer und sein Weg zum Wohlstand“ die Zukunft Afrikas und damit auch der Menschheit höchst optimistisch dar,

  • S.E. Majid Nili, Botschafter der Islamischen Republik Iran in Deutschland, betonte in seinem Vortrag „Eine neue, friedliche Weltordnung erfordert Dialog und Zusammenarbeit“ das Prinzip der Souveränität und Unverletzlichkeit des Iran,

  • Daud Azimi, Vorstandsmitglied der Afghanischen Nationalen Friedensfront (Peace National Front of Afghanistan, PNF), stellte in seinem Vortrag „Die Zukunft Afghanistans – und vieler anderer Entwicklungsländer – läßt sich nur gemeinsam gestalten“ die Arbeit der Ibn-Sina-Forschungs- und Entwicklungsorganisation (ISRAND) vor,

  • und eine Gruppe junger Ugander beschrieb in ihrer Videobotschaft „500 Jahre Kolonialismus beenden: eine Sichtweise aus dem Globalen Süden“, wie Afrika nach 500 Jahren Fremdherrschaft – Sklavenhandel, Kolonialismus, Neokolonialismus und neue Abhängigkeit durch Verschuldung – sich aufmacht, in Zusammenarbeit mit den BRICS seine Zukunft selbst zu definieren.

    alh

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