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Aus der Neuen Solidarität Nr. 8/2003
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Die LaRouche-Demokraten
Immer wieder erreichen uns Anfragen von Lesern, was es mit Lyndon LaRouches Präsidentschaftskandidatur auf sich habe, da sein Name in der Berichterstattung der Massenmedien fast nie erscheint. Lyndon LaRouche ist seit über 20 Jahren Mitglied der Demokratischen Partei und führt einen Flügel der Partei an - die "LaRouche-Demokraten". Viele LaRouche-Demokraten haben trotz Behinderungen durch die Parteiführung parteiinterne Wahlen gewonnen und sitzen z.B. in Kalifornien in mehreren Kreisvorständen.
LaRouche ist bei allen Präsidentschaftswahlen seit 1980 zu den Vorwahlen der Demokraten angetreten. Bei den Vorwahlen 1996 erhielt er in 26 Bundesstaaten insgesamt 590000 Stimmen. Im Vorwahlkampf 2000 trat er in mehr als 40 Staaten an und erhielt im Schnitt 6%.
Bei der Vorwahl im Februar 2000 im Bundesstaat Michigan zog Gore seine Kandidatur in letzer Minute zurück, so daß LaRouche allein auf dem Stimmzettel stand und von 12700 aufrechten Demokraten gewählt wurde. In Arkansas im Mai 2000 kam LaRouche mit über 53000 Stimmen auf einen Anteil von 22%. Der damalige Vorsitzende der Demokratischen Partei, Andrews, wies jedoch die Landesverbände an, die für LaRouche abgegebenen Stimmen zu ignorieren und LaRouches Delegiertenmandate Al Gore zuzuschlagen.
Jüngster Sieg eines LaRouche-Demokraten: Im August 2002 gewann Kerry Lowry im Kreis Livonia/Michigan die Landtagsvorwahl mit 61,3%. Bei der Landtagswahl im November unterlag Lowry dem republikanischen Konkurrenten dann mit 34%.
alh