* * * Internetforum mit Helga Zepp-LaRouche * * *
Aktuelle Ausgabe Diese Ausgabe Gehe zu ... Kernthemen Suchen Abonnieren Leserforum

Artikel als
=eMail=
weiterleiten

Aus der Neuen Solidarität Nr. 18/2008

Jetzt
Archiv-CD
bestellen!

  Produktive Kreditschöpfung 
  Neues Bretton Woods
  Glass-Steagall
  Physische Wirtschaft
  Kernenergie
  Eurasische Landbrücke
  Transrapid
  Inflation
  Terror - Cui bono?
  Südwestasienkrise
  11. September und danach
  Letzte Woche
  Aktuelle Ausgabe
  Ausgabe Nr. ...
  Heureka!
  Das Beste von Eulenspiegel
  Erziehungs-Reihe
  PC-Spiele & Gewalt 
  Diskussionsforum
  Wirtschaftsgrafiken
  Animierte Grafiken

LaRouche gratuliert Präsident Carter zu seiner Friedensmission im Nahen Osten

Lyndon LaRouche beglückwünschte am 22. April den ehemaligen amerikanischen Präsidenten Jimmy Carter zu seiner gerade beendeten Friedensmission im Nahen Osten. Im Verlauf dieser Reise hatte Carter sich mit führenden Vertretern der Hamas getroffen und versucht, eine Übereinkunft zum Gefangenenaustausch zwischen der palästinensischen Organisation und Israel zu vermitteln.

„Präsident Carters mutige Anstrengungen zur Wiederbelebung des Friedensprozesses“ müßten gelobt werden, sagte LaRouche. Einige Kreise in der Regierung Bush seien jetzt, angestachelt von den Briten, auf eine neue regionale Konfrontation aus, vor allem Dick Cheney. Diese Kreise versuchten, Bedingungen zu schaffen, „unter denen sie einen mental fragilen Präsidenten George W. Bush“ dazu bringen könnten, die Bombardierung des Iran anzuordnen. Unter diesen außerordentlich beunruhigenden Umständen habe der Schritt des ehemaligen Präsidenten Carter, das Tabu zu brechen und mit der Hamas zu sprechen, neue Möglichkeiten der Kriegsvermeidung eröffnet. In einer Welt, die am Rand eines von britischer Seite manipulierten, neuen globalen Krieges stehe, sei das bitter nötig und willkommen.

Die harsche Kritik, die Präsident Carter an der Bush-Administration wegen ihrer Sabotage eines Friedensvertrags zwischen Israel und Syrien übte, ist ein Echo der Einschätzungen von LaRouche. Dieser hat sich immer dafür eingesetzt, daß Israel und Syrien ein umfassendes Abkommen als einen wichtigen ersten Schritt für eine übergreifende regionale Friedenslösung aushandeln sollten. Schon im Jahr 1994 und 2000 gab es Gelegenheiten dazu, wobei es auch zur Rückgabe der Golanhöhen an Syrien hätte kommen können. Vertreter Israels und Syriens haben in den vergangenen Monaten öffentlich bekundet, daß die Einzelheiten eines Friedensvertrages zwischen beiden Ländern „zu 98 Prozent fertiggestellt“ sind.

LPAC