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Aus der Neuen Solidarität Nr. 50/2008 |
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Während das US-Finanzministerium weiterhin Geld in das bankrotte Bankensystem pumpt, verschlechtern sich die Lebensbedingungen der Familien der unteren und Mittelschicht rasch, wie die folgenden Meldungen zeigen:
5.000 bis 10.000 Menschen wurden erwartet, aber über 40.000 kamen und suchten auf den Feldern nach Eßbarem. Der zweite Tag der kostenlosen Ernte wurde abgesagt, weil es nichts mehr zu ernten gab! Die Landwirtsfamilie entschloß sich zu diesem Schritt, nachdem sie Berichte gehört hatte, wonach Nahrungsmittel aus lokalen Kirchen gestohlen würden.
Frau Bair erwartet, daß der im Juli vom Kongreß verabschiedete nationale Rettungsplan für Hypotheken lediglich etwa 100.000 Hauseigentümer vor Zwangsmaßnahmen bewahren werde - von Millionen. Der Kongreß zog dieses Gesetzespaket LaRouches Gesetz zum Schutz der Hauseigentümer und Banken vor, weil es angeblich genauso gut funktioniere, aber mit weniger Opposition verbunden sei. Von wegen!
Konfrontiert mit der Wut über dieses Fiasko, kündigte HUD einige Veränderungen im Programm an. Viele Gläubiger wollten die Rückzahlungen, die zur Refinanzierung anstehen, nicht herabsetzen. Deren Verluste sollen jetzt verringert werden, nun sollen nicht nur, wie ursprünglich vorgesehen, 90% der Wertminderung abgeschrieben werden können, sondern 96,5%.
Der Abg. Frank, Vorsitzender des Ausschusses für Finanzdienstleistungen im Repräsentantenhaus, der seine Kollegen gegen LaRouches HBPA organisiert hatte, unterstützte diesen Plan sofort.
Zhang kündigte an, daß drei Viertel der von der Regierung angekündigten Ausgaben zur Unterstützung der Wirtschaft in Höhe von 452 Mrd. Euro in die Infrastruktur fließen werden. Davon verspricht sich die Regierung ein Wachstum von 1% des BIP.
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