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Neue Solidarität
Nr. 40, 5. Oktober 2011

50 Jahre WWF - 50 Jahre Völkermord

Ökologie. Die britische Monarchie setzt sich seit langer Zeit dafür ein, die Zahl der Menschen in aller Welt zu reduzieren.

Der Plan der britischen Oligarchie, im Namen der Bekämpfung der „Überbevölkerung“ einen großen Teil der Menschheit zu beseitigen, wird heute noch ebenso aktiv verfolgt wie in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts, als diese Oligarchie einen jungen Österreicher namens Adolf Hitler unter ihre Fittiche nahm. Ihre Absicht zeigt sich heute in der Arbeit einer ihrer Lieblingseinrichtungen, des World Wildlife Fund (WWF).

Der WWF ist praktisch der Privatspielplatz der britischen königlichen Familie, die damit die Tradition der wütenden Menschenfeinde Julian Huxley, Bertrand Russell und Thomas Malthus fortführt. Ihre Grundüberzeugung, die sie seit mehr als 200 Jahren bei jeder Gelegenheit ad nauseam zum Besten gibt, ist, daß der Mensch auch nur eine Tierart sei, die man wie jede andere Tierherde pflegen und hegen müsse, mit Methoden, die - wie Bertrand Russell es formulierte - „abstoßend, aber notwendig“ seien.

Die jüngste Einschätzung dieser Satanisten, die von solchen Einrichtungen wie dem „Optimum Population Trust“ ganz ausdrücklich, aber auch von anderen Gruppen vertreten wird, ist, daß die „Tragfähigkeit“ der Erde es erforderlich mache, die Zahl der Menschen von derzeit etwa sieben Milliarden auf ein bis zwei Milliarden zu reduzieren. Sie fordern, daß wir die fundamentalste Wahrheit über die Existenz der Menschheit in der Biosphäre vergessen - nämlich unsere zunehmende Herrschaft über die Natur durch Revolutionen der Energieflußdichte, die zum Fortschritt führen - und daß wir die Zahl der Menschen reduzieren - vor allem die der zahlreicheren „nicht-weißen“ Rassen (wiederum Russell).

Das glauben Sie nicht? Sehen Sie sich den Videomitschnitt einer Veranstaltung der Royal Society for Arts and Science (RSA) im März 2011 an, die von Prinz Philip, Mitgründer und früherer internationaler Präsident des WWF sowie Ehemann der britischen Queen, geleitet wurde und deren Hauptrede von Sir David Attenborough, einem führenden „Naturalisten“ in diesem Milieu, gehalten wurde (http://populationmatters.org/attenboroughs-rsa-speech/).

Attenboroughs Rede war eine verlogene Tirade gegen das Bevölkerungswachstum der Menschheit - angeblich zur Verteidigung bedrohter Tierarten (Menschen natürlich ausgenommen). Offenbar hat er von den früheren Massenextinktionen noch nie etwas gehört, oder er zieht es vor, sie zu ignorieren. Er bekannte sich als überzeugter Anhänger des längst widerlegten Bevölkerungskalküls von Thomas Malthus - einem Mitarbeiter der Britischen Ostindien-Gesellschaft -, und paraphrasierte dann die mörderischen Lehren Bertrand Russells, der sagte, wenn man die Menschen nicht dazu bewegen könne, ihre Zahl „freiwillig“ (durch Verhütungsmittel oder Abtreibungen) zu reduzieren, dann würden sie eben durch Hunger, Kriege und Krankheiten in Massen sterben.

Tatsächlich ist dies jedoch keine Notwendigkeit, sondern Absicht, denn die Mittel, ein solches Massensterben zu verhindern, sind leicht verfügbar, werden jedoch unterdrückt.

Attenborough, der „Naturalist“, erklärte: „Wir erkennen jetzt, daß diese Katastrophen, die immer noch die natürliche Welt heimsuchen, ein gemeinsames Element haben, das sie verbindet - die beispiellose Steigerung der Zahl der Menschen auf diesem Planeten“, wie Malthus gewarnt habe. Aber niemand schlage die notwendigen Maßnahmen zur Verringerung der menschlichen Bevölkerung vor, was alle diese Probleme noch verschlimmere. „Warum dieses seltsame Schweigen?... Es scheint ein bizarres Tabu in Bezug auf dieses Thema zu geben.“ (Offenbar vergißt Attenborough, daß dieses Thema seit Hitlers Maßnahmen zur Bevölkerungsreduktion ein heißes Eisen ist.) „Es gibt mehr als 100 Länder, die durch ihre Anzahl und ihren Wohlstand sich insgesamt über ein tragbares Niveau hinaus entwickelt haben... Es ist tragisch, daß es derzeit eine Bevölkerungspolitik nur in den entwickelten Ländern gibt, wo man perverserweise versucht, die Geburtenrate zu erhöhen, damit die wachsende Zahl der Alten versorgt werden kann. Die Vorstellung, daß mehr alte Menschen auch mehr junge Menschen erforderlich machen, die dann wiederum alt werden und noch mehr junge Menschen erforderlich machen, usw. ad infinitum - das ist offensichtlich ein ökologisches Schneeball-System.“

Attenborough bezeichnet es als einen „Hoffnungsschimmer“, daß die Geburtenrate überall dort sinke, „wo immer Frauen das Wahlrecht haben, gebildet sind und die Zahl der Kinder bestimmen können, die sie bekommen. In Kerala/Indien laufen alle diese Faktoren zusammen auf eine Geburtenrate von 1,7 Geburten pro Frau hinaus, in Indien insgesamt liegt die Fertilität bei 2,8 Geburten pro Frau. Aber vergleichen Sie das mit den katholischen Philippinen, wo sie 3,3 beträgt...“

Jeder von uns müsse „das Tabu brechen, privat und in der Öffentlichkeit... Wo immer und wann immer Sie über die Umwelt reden, fügen Sie einige Worte hinzu, um sicherzustellen, daß das Bevölkerungselement nicht ignoriert wird. Wenn Sie Mitglied einer entsprechenden NGO sind, fordern Sie sie auf, dies anzuerkennen. Wenn Sie einer Kirche angehören, vor allem, wenn Sie katholisch sind - weil deren Doktrin in der Verhütungsfrage einer der großen Faktoren bei diesem Problem ist -, schlagen Sie vor, daß sie die ethischen Fragen berücksichtigen, die dabei eine Rolle spielen... Wenn Sie Kontakte in der Regierung haben, fragen Sie, warum für das Wachstum unserer Bevölkerung kein Ministerium zuständig ist, obwohl es alle Ministerien betrifft. Das große, leere Australien hat einen Minister für eine tragbare Bevölkerung ernannt - warum also nicht auch das kleine, übervölkerte Großbritannien?“

Prinz Philip, seit 59 Jahren Präsident der RSA, korrigierte Attenborough mit dem Hinweis, daß nicht der WWF die erste Umweltschutz-Organisation gewesen sei, sondern die IUCN (International Union for the Conservation of Nature). Die wissenschaftliche Seite habe um das Bevölkerungsproblem gewußt, aber weder das Geld noch die organisatorischen Möglichkeiten gehabt, um etwas dagegen zu tun. „Sie kamen deshalb zu mir“, und man habe dann beschlossen, den WWF zu gründen. Er habe es aber abgelehnt, den Vorsitz zu übernehmen „Ich war bereits Präsident einer anderen internationalen Organisation“, erläuterte Philip, „und ich riet ihnen, Prinz Bernhard von den Niederlanden aufzusuchen“. (Prinz Bernhard war Mitglied der NSDAP, bis er anläßlich seiner Heirat seine Mitgliedschaft aufgab.)

Philip erzählte dann eine vielsagende Anekdote. „Ich hatte nur einen einzigen Streit mit Peter Scott [dem Naturalisten, der nominell den WWF leitete]. Er sagte mir, ,Wir müssen den Umweltschutz um der Menschen willen fördern. Wir müssen das Interesse der Menschen wecken.’ Ich sagte ihm, ,Ich glaube nicht, daß du da Recht hast. Wir müssen uns um die Tiere um ihrer selbst willen kümmern, aber nicht, damit die Menschen Parks haben und sie anschauen können. Wenn das geschieht, werden die Menschen ihre eigenen Interessen vornanstellen.’“

Philip selbst, der im August 1988 gegenüber der dpa erklärt hatte, „Wenn ich wiedergeboren würde, dann würde ich gerne als tödliches Virus zurückkehren, um etwas dazu beizutragen, daß die Überbevölkerung gelöst wird“, hat selbst seinen Teil dazu beigetragen, die Erde zu bevölkern. Einer seiner Nachkommen, Prinz Charles, setzt sich voll und ganz für die mörderische Kampagne ein, indem er die moderne Landwirtschaft und die Forderung nach Wirtschaftswachstum, Fortschritt und Bevölkerungswachstum bekämpft.

Am 8. September trat Charles die Nachfolge seines Vaters in dessen ursprünglicher Position als Präsident des britischen Zweigs des World Wildlife Fund an. Er nutzte die Gelegenheit, eine Frage aufzugreifen, die in jüngster Zeit vom LaRouche-Aktionskomitee thematisiert wurde, nämlich die Warnung vor einer „sechsten Massenextinktion“. Seine Lösung für diese Gefahr ist natürlich das genaue Gegenteil einer menschlichen Lösung - er meint, man müsse den Druck auf den Planeten verringern, indem man die Zahl der Menschen reduziert.

Wohl etwas treffender war eine Bemerkung von Charles, er fühle sich zum WWF hingezogen, weil er sich selbst als Teil einer „bedrohten Tierart“ betrachte. Das sollte er wohl auch, als Teil der britischen königlichen Familie, die darauf aus ist, die menschliche Gattung zu dezimieren.

Nancy Spannaus

Lesen Sie hierzu bitte auch:
Dossier zum Klimaschwindel
- Neue Solidarität Online