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Von Lyndon LaRouche
- 2. und letzter Teil -
Die folgende Schrift erschien im englischen Original am 10. Juni 2013.
An dieser Stelle des Berichts möchte ich eine Methode vorstellen, um das Augenmerk auf zwei der drei gängigen Lebensformen zu lenken, wie man sie derzeit definiert: (1) Pflanze, (2) Tier und (3) Mensch. Für unseren Zweck hier beschränken wir uns auf den wichtigsten Aspekt bei diesen drei Kategorien, indem wir die Unterscheidung zwischen folgenden Bereichen hervorheben: (2) das tierische „Denken“ im allgemeinen im Vergleich mit bestimmten Aspekten, die man als tierähnliche Begrenztheit bei einigen Kategorien zahlreicher Menschen bezeichnen kann, u.a. Kulturformen, die „Sklaven“ oder „Leibeigenen“ aufgezwungen werden, aber auch die „typischen Superreichen und anderen Raubtiertypen“, im Unterschied zu (3) den herausragenden Fähigkeiten all jener, die sich daran beteiligen, die aktiv noetischen Besonderheiten der menschlichen Geistestätigkeit schlechthin auszudrücken.
Der bedeutendste Unterschied liegt hier darin, daß im ersten Falle das, was man die aktiv schöpferischen Geistesprozesse des Menschen nennen kann, mehr oder weniger schwer beeinträchtigt ist, so daß die eigentlich natürliche menschliche Fähigkeit, diese höheren noetischen Anlagen zu benutzen, verloren gegangen zu sein scheint. Wir sollten daraus die Lehre ziehen, indem wir daraus einen Arbeitsbegriff ableiten, was aktiv schöpferische (d.h. noetische) Fähigkeiten eigentlich sind.
Zur weiteren Behandlung dieses Themas mögen zwei Beispiele prominenter Wissenschaftler an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert dienen - Max Planck und Albert Einstein - sowie im letzten Jahrhundert die bedeutsame Zusammenarbeit zwischen Planck und Wolfgang Köhler über Themen im Zusammenhang mit „dem Geist an sich“, auf den ich mich im vorangegangenen Kapitel besonders bezogen habe.
Diese erfordern eine Qualität kreativer Zusammenarbeit, die nur unter hervorragenden, oftmals berühmten Persönlichkeiten möglich ist, die nicht nur gewöhnliche, deduktiv abgeleitete, wenn auch vielleicht sonst bedeutsame Entdeckungen gemacht haben, sondern die ihrer Zeit vorauseilende Entdeckungen universeller physikalischer Prinzipien hervorbrachten. Ich möchte in diesem Zusammenhang behaupten, daß im Grunde jeder Mensch durch entsprechende persönliche Entwicklung und andere bereichernde Erkenntnisse potentiell in der Lage sein kann, die sogenannten „evolutionären Zeitmauern“ zu durchbrechen. Eine solche Absicht sollte tendenziell das Funktionieren wissenschaftlich gültiger Prinzipien wahrer Vorhersagen stärken; praktisch meine ich die eigentlich natürliche menschliche Entdeckung eines „Ereignisses/Zustandes“, das sich in der Realität erst noch einstellen mußte, so wie bei den zwei bzw. drei eben erwähnten Beispielen berühmter Forscher eine solche Vorhersage selbst anschließend eingetreten ist.
Es gibt die einfältige Meinung, wonach zumindest indirekt behauptet wird, die Erfolge etwa von Planck und Einstein im Bereich der Physik seien „Zufallstreffer“, „reine Glückssache“ oder „statistische Unsicherheit“, nicht wirklich sorgfältig überlegte Gewißheiten, die den bisher akzeptierten Standard von Gewißheiten jener „erbärmlichen Kaste“ streng mathematischer Reduktionisten über den Haufen geworfen haben.
Es sollte hier betont werden, daß die Tafel der Zahlen als solche in wirklicher Wissenschaft nicht angemessen ist, auch wenn sich Leute, die de facto reine Mathematiker sind, weit jenseits ihrer äußerst bescheidenen Kompetenz häufig aus reinem Unverstand in Kategorien angeblicher „Wissenschaft“ flüchten, als ob sie aus ihrer törichten Phantasiewelt ein eigenes universelles Imperium machen wollten. Für Leute wie sie existiert praktisch nichts außerhalb der reinen Elementarität des einfachen Ablaufs mechanischer Uhrzeit. Im Sonnensystem und seinen Produkten gibt es keinen „Austausch“ irgendwelcher Größen in einem Wandel, der nicht dem Grundsatz des Heraklit genügt: „Nichts ist so beständig wie der Wandel“ per se (die unaufhörliche Frucht des ewig konstanten Wandels).
Heraklits berühmter Aphorismus läßt sich mit einfacher wissenschaftlicher Grundbildung als Korrelat eines universellen physikalischen Prinzips verstehen. Ein derartiges Prinzip bestimmt qualitativ die Existenz aller Lebensformen, einschließlich der quasi lebenden Evolution des Planetensystems und seines Inhalts. Deswegen muß die Mathematik an sich eine Art hirnloser, blind gehorsamer Sklave der Erkenntnis eines universellen Lebensprinzips sein, von dem sie selbst nichts weiß. Folglich muß man, um derartige Fehler zu korrigieren, in der Naturwissenschaft, wie sie die größten wissenschaftlichen Denker der Neuzeit zum Ausdruck bringen, ein entscheidendes Qualitätsmerkmal auffinden - und schon dessen Existenz unterliegt letztlich der Herrschaft des universellen Lebensprinzips als solchem.
Folglich besteht der Maßstab für derartige Ereignisse im Bereich wirklicher Voraussicht in der Erkenntnis von Prinzipien, die der entsprechende Urheber tatsächlich erkannt hat, die sich aber nicht durch eine rein deduktive „Zerstückelung“ konstruieren lassen. Mein Wissen über solche Fälle wie die hier ausgewählten schließt auch bestimmte eigene Prognosen-Entdeckungen ein, also Situationen, in denen wissenschaftliche oder vergleichbare Gewißheit erreichbar ist, so als ginge „das Wissen der Tatsache an sich voraus“. Der Gegenstand, den ich hier jetzt abhandeln will, bezieht sich auf bekannte experimentelle Entdeckungen, die etwas vorhersagen, was formal empirisch-deduktiv betrachtet in der Zukunft liegt, bevor die empirischen Belege dafür wahrnehmbar werden.
Aufgrund dieser Art der Unterscheidung lassen sich Fälle definieren, ob Menschen dazu konditioniert sind, entweder (mit der noetischen Methode) Herren oder Knechte zu sein. Menschen der zweiten Kategorie, darunter die „Sklaven des Marktes“ der Zockerei an der Wall Street, lassen sich gewissermaßen zu „sprechenden Tieren“ erniedrigen, anstatt ihrer Seele als wahrhaft unabhängige menschliche Individuen Ausdruck zu geben. Anders als die wahren Menschen sind die Kreaturen der Wall Street als ihr Gegenteil dazu verdammt, anstelle von etwas, was für die Menschheit kategorisch sinnvoll und nützlich ist, etwas zu schaffen, was weniger als nichts wert ist. Wie alle Opfer einer sklavischen Verehrung wertloser Objekte sind auch Kreaturen wie „diese Wallstreet-Bande“ Opfer, die sich soweit falsch beeinflussen lassen, bis sie als Menschen völlig wertlos geworden sind - die Zöglinge von Obamas Bankenreform Dodd-Frank sind typisch dafür. Das einzige, was sie auszeichnet, ist, daß sie für die menschliche Gesellschaft insgesamt wertlos geworden sind, deshalb haben sie auch weniger als nichts verdient - genauso wie die britische Königin und ihr „Spielzeug“, US-Präsident Barack Obama.
Nachdem mit dem eben Gesagten gewissermaßen klar Schiff gemacht wurde, können wir unsere Aufmerksamkeit nun ganz dem Hauptthema dieses Kapitels, der menschlichen Kreativität, zuwenden.
Der Erfolg der Aktivitäten der menschlichen Gattung bemißt sich an der Rate der Beschleunigung des realen Produktionswachstums der Menschheit pro Kopf und pro Zeiteinheit, und dies läßt sich am besten in Einheiten der „Energieflußdichte“ statt in primitiven „Kardinalzahlen“ messen. Leider herrscht in den heutigen Volkswirtschaften spätestens seit Anfang der 1960er Jahre hauptsächlich der Trend zur sogenannten „grünen“ Politik. So wurden die Lebensbedingungen der Bevölkerung, beispielsweise in den Vereinigten Staaten und Europa, in eine falsche Richtung gelenkt, wobei die Bevölkerung und wichtige öffentliche Institutionen zunehmend den Bezug zu jeder normalen Form menschlicher Realität verloren. Schon seit dem Amtsantritt von Präsident Harry S Truman begann ein immer rascherer moralisch-intellektueller Verfallsprozeß, der die staatlichen Institutionen wie auch die öffentliche Meinung durchzog. Durch die Salbung Trumans und die Verbreitung falscher Meinungen über Wirtschaftsfragen entstand in der öffentlichen und privaten Moral und den Lebensumständen der Menschen ein Trend, der qualitativ abwärts gerichtet war, und dieser Abwärtstrend beschleunigte sich. Am schlimmsten ist dieser Zustand seit der Ermordung von Präsident John F. Kennedy und später seines Bruders Robert. Aber auch die Anfänge dieses moralischen Niedergangs der Amerikaner Bevölkerung seit dem Beginn der Amtszeit von Harry S Truman sind mir lebhaft in Erinnerung.
Wenn man heute zurückblickt, war Franklin D. Roosevelt ein beispielloser Held der Vereinigten Staaten im 20. Jahrhundert.
So herrscht beispielsweise seit dem Beginn der Angriffswelle, in deren Mittelpunkt die Person der derzeitigen britischen Monarchin steht, ein Trend hin zur Auslöschung oder weitgehenden Auslöschung der menschlichen Bevölkerung - genau das, was die oligarchischen Interessen im Umkreis der anglo-holländischen Monarchien gegenwärtig faktisch fordern. Deswegen sehen diese auch in dem allgemeinen Verfall des Lebensstandards der Bevölkerung in den USA und Europa einen großen Vorteil.
Hier und auch in anderen wichtigen Regionen der Welt geht der demographische Trend hin zu einem massiven, vielleicht sogar vollständigen Aussterben. Dies steht ganz im Einklang mit der früheren und heutigen Politik der transatlantischen Regionen unter den dort gegenwärtig vorherrschenden mörderischen Plänen der britischen (d.h. „anglo-holländischen“) Monarchie in der blutigen Tradition des Hauses Oranien im 17. Jahrhundert und der jetzigen britischen Königin, die immer noch als Sachwalter für die Erfüllung der Aufgaben dient, die früher jemand wie der römische Kaiser Nero wahrgenommen hatte.9
Aus diesen relevanten Tatsachen lassen sich weitreichende Vergleiche anstellen und historische Verbindungen aufspüren, aber wenn man einmal soweit gelangt ist, treffen diese trotzdem noch nicht den Kern der Sache. Wir wollen dennoch in dieser Richtung fortschreiten, weil erst noch einige wichtige Fragen zusammengebracht werden müssen, wofür ein wenig Geduld erforderlich ist.
Für das von mir bisher eingeführte Thema, u.a. zur Frage der Politik zur Regelung des Gedeihens und die Weiterentwicklung von Volkswirtschaften, muß jetzt dringend ein realwirtschaftliches Bezugsmaß gefunden werden, welches die derzeit vorherrschenden monetaristischen Maßstäbe ablöst. Das wichtigste Grundprinzip dabei ist, daß der Maßstab für die Rolle der Währung keinem monetaristischen System folgen darf, sondern rein physisch sein muß - so wie dies den außergewöhnlichen Erfolgen des ersten Finanzministers der USA, Alexander Hamilton, implizit zugrunde lag, im Gegensatz zum heutigen rein monetaristischen System. Bevor man einen konkreten zukünftigen Maßstab vorschlägt, muß zunächst feststehen, daß nicht das Geld, sondern der Mensch das entscheidende Bezugsmaß sein muß. Damit kommen wir zu der zentralen Frage, die allen anderen Überlegungen vorausgeht - einmal vorausgesetzt, die derzeit vorherrschende, höchst zerstörerische monetaristische Politik wird aufgegeben. Wir brauchen einen strikten Begriff des physischen Reichtums anstelle von Geldmaßstäben für die Gestaltung von Preisen und Gewinnen. Das Glass-Steagall-Prinzip ist das einzige Modell, das unter den ruinösen und sich rapide verschlechternden wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in irgendeinem Teil oder auf der ganzen Welt Erfolg verspricht.
Diese Aufgabe muß aber jetzt erledigt werden, denn höchstwahrscheinlich machen es die derzeit düsteren Aussichten für die Menschheit erforderlich, daß die USA in der unmittelbar vor uns liegenden Zeit die Initiative ergreifen, um zum Wohl der ganzen Welt die originalgetreue Version des Glass-Steagall-Gesetzes zuerst in den Vereinigten Staaten von Amerika wiedereinzusetzen. Das ist keine Frage egoistischer Konkurrenz unter den Nationen, sondern, was unter den heutigen weltwirtschaftlichen Umständen praktisch machbar ist. Die ganze Welt braucht sofort dringend eine umfassende Rettungsaktion für die verschiedenen Volkswirtschaften, und das läßt sich nur durch eine genaue Kopie der Vorgaben des ursprünglichen Glass-Steagall-Gesetzes erreichen, das unter Präsident Franklin Delano Roosevelt verabschiedet wurde.
Der Hauptwiderstand gegen eine solche Wiederauflage von Glass-Steagall kommt offensichtlich von den monetaristischen Betrügern, die nicht nur in Amerika, sondern in praktisch allen Ländern der Welt derzeit tonangebend sind. Die einzig richtige Entscheidung souveräner Nationen besteht demnach darin, anstelle der unrettbaren Überreste eines hoffnungslosen Weltsystems mit monetaristischen Maßstäben ein allgemeines System souveräner Volkswirtschaften mit einem wirklichen Kreditsystem zu begründen.
Das Entscheidende bei dieser weltweiten politischen Wende ist, daß alle Finanzsysteme der Nationen der Welt so vollständig und so rettungslos verkommen sind, daß es für jede einzelne Nation nur eine einzige Lösung gibt, nämlich in Form einer zweifachen Rettungsmaßnahme für die jetzt bankrotten Teile des Weltsystems, allem voran und akut die Nationen der transatlantischen Region. Die nationalen Wirtschaftssysteme müssen auf der Grundlage eines Kreditsystems nach dem Vorbild des ursprünglichen Kreditsystems der USA unter Alexander Hamilton statt auf monetaristischer Grundlage zusammengebracht werden.
Zur Verdeutlichung möge ein künftiger Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft als Modellfall dienen. Darunter verstehe ich die Rückkehr zur alten D-Mark als souveräne Landeswährung mit einer Nationalbankpolitik, wie zu Beginn des Wiederaufbaus nach dem sog. „Zweiten Weltkrieg“. Eine solche Reform für eine Erholung der deutschen Wirtschaft ließe sich leicht mit dem wiederhergestellten Glass-Steagall-Modell vereinbaren, ohne daß dabei in der Praxis die vollständige nationale Souveränität verloren ginge.
Diese vordringliche Reform, wie ich sie anhand des Beispiels der USA und Deutschlands dargestellt habe, läßt sich ohne weiteres auf praktisch alle Nationen dieser Erde übertragen, wenn sie daran teilzunehmen bereit sind.
Grundsätzlich müssen alle souveränen Nationen außer den USA mit ihrer ursprünglichen Bundesverfassung dem von Alexander Hamilton entdeckten, einzigartigen und unverzichtbaren Prinzip folgen, das eine historische Tatsache ist; dies gilt vor allem für die Nationen Eurasiens, aber insbesondere für das „alte Europa“. Es ist nämlich hervorzuheben, daß das faktische „europäische Imperium“ (und seine Ableger anderswo) im wesentlichen auf die niederländische oder „holländische“ Machtübernahme auf den Britischen Inseln über die Aktionen des Hauses Oranien zurückgeht. Dies begann in der Mitte des 17. Jahrhunderts, und das Imperium weitete sich im 18. und dann im 19. Jahrhundert aus, u.a. mit der Akkumulation anglo-holländischer Eroberungen von Kolonialgebieten auf der ganzen Welt.
Diese Vorgeschichte bedeutet, daß es den heute in Gefangenschaft gehaltenen Nationen Asiens und Afrikas, die lange unter europäischen kolonialen Tyrannen zu leiden hatten, in bestimmter Hinsicht viel leichter fallen wird, dem neuen System beizutreten, als anderen Ländern, die sich kulturell weit weniger an die Sonderinteressen des Staates angepaßt haben, weil sie in dem dringend erforderlichen Reformvorhaben weniger monetaristischen Müll abzuladen haben. Bestehende Privilegien haben noch eine weitere Hinterlassenschaft: die schlimmen Folgen einer spezifischen, kolonialähnlichen Unterwerfung unter eigene kolonialistische oder „halbkolonialistische“ Tyrannen.
Um zusammenzufassen, was ich gerade in diesem Kapitel dargestellt habe: Wir brauchen dringend eine Reihe schnell umsetzbarer Entwürfe für nationale Kreditsysteme, um die bisherigen fehlerhaften nationalen Wirtschaftssysteme auf der Welt abzuschaffen und zu ersetzen. Die Absicht sollte dabei sein, dauerhaft gleichberechtigte Handelsbeziehungen zwischen den entsprechenden Ländern zu schaffen und die weitere Existenz monetaristische Systeme dauerhaft zu verhindern. Das läßt sich leicht erreichen, vorausgesetzt, die zukünftig souveränen Nationalstaaten unter den Kooperationspartnern sind dazu bereit. Eingeschlossen ist das Ziel, Mißstände auf der Welt zu beseitigen, in dem Maße, wie die Nationen hierzu bereit sind, denn es geht immer darum, eine republikanische Ordnung vollkommen souveräner Nationen zu schaffen. Dies war bereits die Grundlage für den besonderen Erfolg der Massachusetts Bay Kolonie im 17. Jahrhundert und bei der schwierigeren Gründung der Republik der Vereinigten Staaten von Amerika, deren historische Ausgangsbasis der geniale Erfolg der Massachusetts Bay Colony war.
Der „Plan“, wenn man ihn lieber so nennen mag, besteht darin, die amerikanische Wirtschaft auf Grundlage des ursprünglichen Glass-Steagall-Modells als souveränen Nationalstaat entsprechend zu reformieren und mit anderen souveränen Nationalstaaten eng zusammenzuarbeiten.
Das größte Hindernis für ein erfolgreiches Ergebnis der angestrebten Zusammenarbeit zwischen Nationen ist die alte anglo-holländische Tyrannei, die heute als praktisch globales System des anglo-holländischen Weltreichs eine offene Wunde bleibt.
Ich füge die wichtige Beobachtung hinzu, daß in den Vereinigten Staaten eine notwendigerweise schonungslose, gleichzeitig aber auch sehr einfühlsame Reform nötig ist, um Amerika zu seiner eigentlichen Verfassungsabsicht zurückzuführen und es von den Bestrebungen des europäischen Tyrannentums zu befreien, das sogar die Vereinigten Staaten auslöschen will - mit Hilfe von Komplizen wie dem britischen Agenten Aaron Burr, der den elenden Präsidenten Andrew Jackson an die Macht brachte, und britischen Bankern in Manhattan und Boston, aber auch in England selbst, deren Niedertracht sich auch auf Chikago und andere wichtige Orte ausbreitete.
Der Vorzug der Lösung, die ich gerade in diesem Kapitel dargestellt habe, liegt darin, daß wir uns mit der Beseitigung der britischen Imperialherrschaft über das privat geführte Bankensystem der gewaltigen Last bösartiger anglo-holländischer Betrüger entledigen würden, die inzwischen fast vollständig die Kontrolle über die inneren Angelegenheiten der Vereinigten Staaten an sich gerissen haben. Die Frage ist: Haben wir den Mumm dazu? Wenn nicht, dann wird es kein Zuckerschlecken sein, sondern die Hölle auf Erden würde auf uns warten. Sonst liegt vor den Augen der Kongreßabgeordneten nur eine scheinbar unendliche Sperrmauer schmutziger Hinterteile „britischer“ (d.h. anglo-holländischer“) Killer.
Für meinen Teil weiß ich, daß gerade auch wirklich respektable Menschen auf den sogenannten Britischen Inseln, genauso wie im übrigen Europa, für die Last der anglo-holländischen Tyrannei nichts übrig haben.
Gegenwärtig gibt es bei bestimmten Kreisen eine Neigung zu Gedankenspielen übelster Art, die schlimmer als neurotisch sind. Meine unmittelbaren Mitarbeiter im Sektor des Wissenschaftsmotors unserer laufenden Nachrichtenarbeit befassen sich mit diesem Thema. Man könnte für Diskussionen über Themen wie den Mars vieles auswählen, was nur albern und sonst in keiner Weise bemerkenswert ist. Ich sehe jedenfalls vorerst keinen triftigen Grund für tatsächliche bemannte Marseinsätze. Ansonsten muß man jedoch schon an langfristige Möglichkeiten denken, ausgehend von gegenwärtigen Entwicklungen auf der Erde vielleicht in ein paar Jahrzehnten.
Schon die Idee, jetzt eine „Kolonisierung des Mars“ zu beginnen, ist nur etwas für Narren, Idioten oder Halunken, jedenfalls bei den Aussichten bis zum Ende dieses Jahrhunderts. Unmittelbar relevant für dieses spezielle Thema der bemannten und unbemannten Raumfahrt sind die längst überfälligen Absichten, mehr oder weniger automatische „Fabriken“ in einer angemessenen Tiefe unter der Mondoberfläche zu bauen. So sind beispielsweise die Kosten des Transports von Nutzlast von der Erdoberfläche zum Mond so hoch, daß der Aufbau solcher Einrichtungen notwendig sein wird, um Übertragungen und Transporte vom Mond zu anderen Zielen in den entsprechenden Regionen des Sonnensystems vorzubereiten, damit die in relativ nahen Teilen des Sonnensystems aufgebauten Einrichtungen versorgt werden können.
Für mich stehen hier jedoch nicht technische Details solcher Unternehmungen im Mittelpunkt; meine Sorge ist hier ausdrücklich, daß alberne Fantasien, die so gut wie keine nützlichen Optionen für die nächsten Stadien erdnaher Aktivitäten im Bereich zwischen Erde und Mars enthalten, aufgegeben werden müssen. Man sollte zwischen Erde und Mars, hauptsächlich in Hinsicht auf den Mars, entsprechende Aktivitäten organisieren, um die bisherige Lücke zu schließen, ohne daß man Menschen dort einsetzt. Die geeignete Methode wäre, dort nach und nach funktionierende Instrumente zu stationieren und zu kombinieren, hauptsächlich auf der Grundlage solcher Einrichtungen für nützliche Funktionen einer menschenfreien, durch „Curiosity“ bereicherten, Marsoberfläche.
Soviel zu den zulässigen oder sonst nützlichen Allgemeinheiten. Meine Aussagen über die Aussichten in Hinsicht auf den Mars beruhen wesentlich auf den Bereichen, in denen ich über entsprechende Expertise verfüge - wie etwa den Schutz der Erde vor Asteroiden und anderen Objekten, die für die Erde gefährlich werden könnten.
Ganz spezielle Kompetenz besitze ich allerdings hauptsächlich in Fragen im Zusammenhang mit der selten berücksichtigten, aber trotzdem unverzichtbaren Rolle der Metapher für Unternehmungen, die sowohl die Erde als auch relativ erdnahe Entwicklungen betreffen. Das gilt insbesondere für den Mars selbst, aber auch für die aktivitätsreichen Regionen zwischen Erdumlaufbahnen und den Optionen der Menschheit für die relative „Nachbarschaft“ der Erde im weiteren Einzugsbereich von Erde und Mars. Hier widme ich dem Thema der Planung und Entwicklung von Unternehmungen innerhalb dieser Region meine besondere Aufmerksamkeit.
Nochmals, wie ich in diesem Bericht immer wieder betone: Meine Pläne beruhen auf der Darstellung der Funktionen des menschlichen Geistes, die nominell außerhalb des Bereichs des Verstehens liegen, so wie ich es unter der Überschrift vom Prinzip des menschlichen Geistes bezeichnet habe. Das läßt sich in den Begriffen zusammenfassen, die spezifisch mit dem Bereich verbunden sind, wo ich das korrigiert habe, was bisher fälschlich als das Prinzipielle des menschlichen Geistes betrachtet wurde.
In der gegenwärtigen Diskussion ist es entscheidend, den sehr breiten Ankerplatz, den man für die Betrachtung der gewöhnlich gemiedenen Vorstellungen über die Natur des menschlichen Geistes benötigt, angemessen zu erforschen. Hier „trete ich auf den Plan“ mit meinen recht spezifischen Äußerungen. Dies ist als Thema bereits ein Bestandteil der vorangegangenen Elemente dieses Berichtes insgesamt.
Die weitverbreiteten Irrtümer erfordern dringend meinen Unterricht in den Lösungen, so wie ich sie in Hinsicht auf die wesentlichen, korrigierten Prinzipien für die Naturwissenschaft sowie für die Komposition und Aufführung klassischer Kunst hier behandelt habe. Der Standpunkt, den ich im ersten Kapitel des vorliegenden Berichtes dargestellt habe, ist die einzige adäquate Grundlage, wenn die Menschheit eine praktische, experimentelle Basis dafür schaffen will, auch nur die Bedeutung der gegenwärtigen Herausforderung an die Menschheit bei der Aktivität im nahen (und auch ferneren) Weltraum wirklich zu verstehen. Wir müssen uns davon befreien, diese Aktivitäten entlang der konventionellen Matrix der von Natur aus fehlerhaften Konstruktionen bloßer Vorschläge für die „Sinneswahrnehmung“ zu definieren.
Bisher versucht der Mensch im allgemeinen, den nahen Weltraum auf der Grundlage von Annahmen zu erforschen, die in Vorstellungen bloßer Sinneswahrnehmung wurzeln. Um aber diesen Raum auf wirklich ernsthafte, fruchtbare Art und Weise zu erobern, müssen wir vorher die Anbetung bloßer Sinneswahrnehmungen aufgeben. Diese Aufgabe ist diesem Bericht als seine vorläufige Grundlage zugewiesen. Die Aufmerksamkeit muß weg von den tendenziell kindischen Annahmen, deren Grundlage relativ einfältig im nutzlosen Nebel bloßer Sinneswahrnehmung gesucht wird.
Der hiermit abgeschlossene Bericht hat nun seine vorläufig beabsichtigte Aufgabe erfüllt.
Anmerkungen
9. Dieser Verweis auf Königin Elisabeth II. ist ein einfache Tatsachenfeststellung. Ihre erklärte Absicht, die Bevölkerung der Nationen rapide von sieben Milliarden auf etwa eine Milliarde abzusenken, muß als eindeutige Völkermordpolitik praktisch auf Weltmaßstab angesehen werden, die nur noch den Ambitionen eines Mannes wie dem blutrünstigen Widerling von Ihrer Majestät Gnaden Tony Blair entspricht. Zudem ist die mörderische Wirtschaftspolitik gegen die Bevölkerung der Vereinigten Staaten selbst, was die Nahrungsmittelproduktion und andere Bereiche angeht, nicht nur ein in Planung befindlicher Massenmord, sondern ein bereits aktiv betriebener und sich beschleunigender Massenmord. Ein Vorschlag in diesem Zusammenhang wäre, das heutige Britische (d.h. anglo-holländische) Empire aufzubrechen, indem man seine Zusammensetzung reformiert und das heutige britische Königreich auf seine ursprünglichen sozialpolitischen Ausgangsbestandteile oder auf eine vergleichbare Anordnung reduziert. Die Geschichte zeigt: Kleine Nationen sind früher oder später mit einigen Ausnahmen eher zu Friedfertigkeit geneigt als innerlich korrupte und sogar bösartige Ballungen wie der Britische Commonwealth und seine Anhängsel. Die Vereinigten Staaten würden vergleichsweise erstklassig dastehen, würde man die britische Finanzmacht wie die Wall Street genügend in Schach halten oder wenn erforderlich sogar ganz ausschalten.