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Neue Solidarität
Nr. 15, 9. April 2014

„Regimewechsel“-Vorstoß in Venezuela droht sich auszuweiten

Die Massendemonstrationen gegen die Regierung von Nicolas Maduro in Venezuela, die Mitte Februar begannen, haben inzwischen 34 Tote auf den Seiten der Regierung und der Opposition gefordert. Es gibt vieles in Venezuela, wogegen man protestieren könnte, aber die heutige Oppositionsbewegung stammt aus der gleichen Oxforder Regimewechsel-Fabrik wie die von George Soros finanzierten „farbigen“ Revolutionen in der Ukraine und anderen Ländern. Die Absicht ist nicht, das Land zu retten, sondern von Venezuela aus eine „permanente Revolution“ in der ganzen Region zu verbreiten, mit Jakobinermobs als Mittel, so wie es schon benutzt wurde, um Maduros Vorgänger und Mentor Hugo Chavez an die Macht zu bringen.

Der inhaftierte Oppositionsführer Leopoldo Lopez ist ein typischer Fall. Der Schönling mit Verbindungen zum Bush-Clan wurde systematisch als venezolanischer Juniorpartner aufgebaut, ausgebildet am Kenyon College in Ohio, das als Zentrum industriefeindlicher kultureller Kriegsführung bekannt ist. Den letzten Schliff erhielt er an der Kennedy-Politikschule der Harvard-Universität, bevor man ihn als Anführer der Oppositionsbewegung „Volkswille“ zurückschickte. Lopez macht erst gar keine Anstalten, inhaltliche Veränderungen der Regierungspolitik vorzuschlagen, er beschränkt sich nur auf demagogische Aufrufe zur „Demokratie“.

Der frühere brasilianische Diplomat Luiz Alberto Moniz Bandeira warnte in den letzten Wochen wiederholt, Argentinien, Brasilien, Venezuela und andere könnten Zielscheibe von Regimewechselplänen werden, und wichtige Regierungen stimmen dieser Einschätzung zu. Moniz verweist auf die alten Netzwerke des in Oxford ausgebildeten Gene Sharp und die aus dem Ausland bezahlten NGOs (wie Soros’ Open Society Foundation, National Endowment for Democracy, Freedom House, USAID usw.), die jetzt in Venezuela aktiv sind. „Wenn Maduro stürzt“, warnte Moniz am 2. März in einem Interview mit Cafenapolitica, „dann wird man Druck auf Argentinien ausüben, bald gefolgt von Brasilien.“ Es wäre nicht schwer, eine soziale Explosion in Brasilien hervorzurufen, weil die ausländisch finanzierten Netzwerke hinter den Massenprotesten und Gewaltausbrüchen vom Juni 2013 weiter bereitstehen.

eir