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Neue Solidarität
Nr. 25-26, 23. Juni 2016

Abgeordnete beantragen Abdruck
der 28 Seiten im Kongreßprotokoll

Die Abgeordneten Jones, Massie und Lynch berufen sich in ihrem Resolutionsantrag auf das Prinzip der Gewaltenteilung und die Rechte der Abgeordneten.

Der Abgeordnete Walter Jones (Republikaner aus Nord-Carolina) und seine Mit-Unterzeichner Thomas Massie (Republikaner aus Kentucky) und Stephen Lynch (Demokrat aus Massachusetts) haben im Repräsentantenhaus die Resolution H.Res. 779 eingebracht. Sie fordert, das Prinzip der Gewaltenteilung in der amerikanischen Verfassung und das Privileg der Offenlegung aus der Rede- bzw. Debattenklausel anzuwenden und den Vorsitzenden des Permanenten Geheimdienstausschusses sowie dessen Stellvertreter anzuweisen, daß sie die vom Präsidenten unter Geheimhaltung gestellten 28 Seiten aus dem Bericht der Gemeinsamen Untersuchungskommission über die Anschläge des 11. September im offiziellen Protokoll des der Verhandlungen und Debatten des US-Kongresses veröffentlichen.

Die Resolution zitiert die Beschreibung der 28 Seiten durch den seinerzeitigen Leiter der Kommission, Senator Bob Graham, als einen „eindeutigen Beweis“, daß Saudi-Arabien in die Anschläge verwickelt war, sowie den Präzedenzfall der Entscheidung des Obersten Gerichtshofes über die Veröffentlichung der „Pentagon Papers“ im Kongreßprotokoll im Jahr 1971 durch den damaligen Senator Mike Gravel. Die Resolution zitiert auch Präsident George Washingtons Abschiedsrede, in der er davor warnte, „gewohnheitsmäßig“ anderen Nationen zu huldigen.

Die H.Res 779 besagt außerdem, daß die Offenlegung der 28 Seiten „den Kongreß dazu veranlassen könnte, die Außenpolitik der Vereinigten Staaten gegenüber Saudi-Arabien zu ändern“. Das amerikanische Volk verlange Gerechtigkeit und habe ein Recht darauf, die ganze Wahrheit über die Terroranschläge des 11. September zu erfahren.“

Text der Resolution 779 im Repräsentantenhaus

13. Juni 2016 - Herr Jones hat (auch im Namen von Herrn Massie und Herrn Lynch) die folgende Resolution vorgelegt, die an den Verfahrensausschuß verwiesen wurde.

Resolution

Anwendung der verfassungsmäßigen Gewaltenteilung und des Offenlegungsrechtes des Kongresses nach der Rede- oder Debattenklausel durch Beauftragung des Vorsitzenden des Permanenten Geheimdienstausschusses und dessen Stellvertreters, das unter Geheimhaltung gestellte 28seitige Kapitel aus dem Abschlußbericht des Gemeinsamen Untersuchungsausschusses über die Aktivitäten der Geheimdienste vor und nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 im Protokoll des Kongresses zu veröffentlichen.

sei deshalb beschlossen,