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Das LaRouche-Aktionskomitee veröffentlicht einen Entwicklungsplan für den Wiederaufbau der Vereinigten Staaten.
Schon 2014 hatte Helga Zepp-LaRouche eine Studie darüber initiiert, wie das chinesische Programm der Neuen Seidenstraße zu einer umfassenden Weltlandbrücke erweitert werden kann. Das Ergebnis war ein 370 Seiten starker, englischsprachiger Bericht Die Neue Seidenstraße wird zur Weltlandbrücke, der weltweit unter Regierungen und anderen maßgeblichen Kreisen zirkuliert. Schon 2012 war ein vergleichbares Aufbauprogramm für Europa erstellt worden, das unter dem Titel Es gibt ein Leben nach dem Euro - Programm für ein Wirtschaftswunder in Südeuropa, der Mittelmeerregion und Afrika von der Bürgerrechtsbewegung Solidarität verbreitet wurde und in die Studie über die Weltlandbrücke einfloß.
Im vergangenen Jahr regte sie dann an, einen ergänzenden, kürzeren Bericht zu erstellen, der sich darauf konzentriert, wie auch die Vereinigten Staaten in dieses Programm eingebunden werden können. Dieser Bericht erschien nun zum Jahresende 2015 als 36seitiges Massenpamphlet des LaRouche-Aktionskomitees LPAC, unter dem Titel Die Vereinigten Staaten schließen sich der Neuen Seidenstraße an: eine Hamiltonische Vision für eine wirtschaftliche Renaissance. Darin werden die Bürger der USA, die derzeit inmitten einer fundamentalen Krise einen extrem geisttötenden Wahlkampf erleben müssen, zu einer höheren Vision herausgefordert.
Diese Herausforderung wird in der Einleitung präsentiert: Präsident Obamas Handeln beschwöre die Gefahr eines nuklearen Krieges herauf. „Warum betreibt die amerikanische Regierung diese gefährliche und provokative Politik, und warum wird das vom Volk toleriert? Warum bauen wir statt dessen nicht unsere zerrüttete und anfällige Wirtschaft wieder auf, auf der festen Grundlage, wie sie eine Neuauflage der Maßnahmen von Franklin Roosevelt böte?“
Dem folgt ein Überblick über das Potential einer realwirtschaftlichen Erholung in Amerika, wenn das Land mit der massenmörderischen Politik der Wall Street und der Londoner City bricht und sich statt dessen den BRICS und dem Programm der Neuen Seidenstraße für weltweiten Infrastrukturaufbau anschließt. Dafür setzt sich der Ökonom Lyndon LaRouche seit langem ein, weil die imperiale monetäre Politik der Londoner Oligarchie die Weltwirtschaft ruiniert, immer größere Finanzblasen erzeugt und einen dritten Weltkrieg heraufbeschwört.
LaRouche hat die Leibnizschen Methoden der „physikalischen Wirtschaft“ wiederbelebt, die in der Geschichte der USA wiederholt mit Erfolg umsetzt wurden, so von Alexander Hamilton und Präsident Washington nach der Amerikanischen Revolution und später den Präsidenten Lincoln und F.D. Roosevelt. Im Mittelpunkt steht dabei eine staatlich mobilisierte Kreditvergabe für den Ausbau der Infrastruktur mit den modernsten wissenschaftlich-technischen Mitteln.
Zu den Projekten, die man umgehend anpacken sollte, gehören u.a. ein Tunnel unter der Beringstraße als direkte Verbindung der Landmassen Eurasiens und Amerikas, ein Netz von Schnell- und Magnetbahnen über die gesamten Vereinigten Staaten, der Wiederaufbau des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Bau neuer Renaissance-Städte für klassische Wissenschaft und Kultur.
In der LPAC-Schrift wird auch das entscheidende Problem angesprochen, das die USA heute blockiert: eine demoralisierte, zynische Bevölkerung, die sich mit der herrschenden Politik abfindet. Die Folge dieser passiven Unterwerfung sieht man im laufenden Wahlkampf an den bestenfalls inkompetenten und nicht selten sogar verrückten Präsidentschaftskandidaten. Die Bevölkerung braucht daher eine Zukunftsperspektive, für die sie sich begeistern kann, so wie LPAC es vorschlägt.
Wir drucken im folgenden die Einleitung der Studie ab. Die komplette Studie finden Sie im englischen Original im PDF-Format auf der Internetseite des LaRouche-Aktionskomitees:
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