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Aus der Neuen Solidarität Nr. 41/2007

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Amelia Robinson begeistert die Schweden

Die 96jährige große alte Dame der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung  berichtete über ihren Kampf für die Bürger- und Menschenrechte mit Martin Luther King einst und der LaRouche-Bewegung heute.

Die große Veteranin des Bürgerrechtskampfes in Amerika und Vizepräsidentin des Schiller-Instituts, Amelia Boynton Robinson, hat Ende September bis Anfang Oktober im Anschluß an ihre erfolgreiche Tour in Dänemark eine gute Woche lang Schweden besucht. Bei Veranstaltungen in Schulen und Bürgerhäusern und bei Interviews in Zeitung und Fernsehen begeisterte die 96jährige immer wieder ihre Zuhörer und Gesprächspartner.

Am Sonnabend, dem 29. September, hatte sie eine Veranstaltung in einer Kirche in Stockholm mit 20 Gästen, von denen viele daran interessiert waren, weiter mit dem Schiller-Institut zusammenzuarbeiten. Am 1. Oktober war sie Rednerin auf einem Treffen im Friedensmuseum in Uppsala in der Nähe der Universität. Am 3. und 4. Oktober sprach sie vor Schülern in insgesamt vier Gymnasien.

Auch die Medien waren sehr interessiert. Am 2. Oktober wurde sie von einer der großen Zeitungen des Landes interviewt, einen Tag danach vom nationalen Fernsehsender.

Auch im Internet verbreitete sich rasch die Nachricht, daß dieser außergewöhnliche Gast zu Besuch ist. Eine afrikanische Webseite berichtete über ihre Veranstaltung vom Sonnabend und rief dazu auf, an der zentralen Versammlung einige Tage später teilzunehmen. Gerade viele in Schweden lebende Afrikaner mobilisierten Freunde und Verwandte, zu den Veranstaltungen zu kommen.

Zu der zentralen Veranstaltung des Schiller-Instituts mit Amelia Boynton Robinson in Stockholm am 2. Oktober kamen 60 Gäste. Sie wurde von Hussein Askary vorgestellt, der auch über die jüngste internationale Konferenz des Instituts in Deutschland berichtete, wo Amelia Robinson gesprochen hatte.

Amelia rief ihre Zuhörer dazu auf, Ängste und Begrenzungen zu überwinden und anzufangen, die Welt zu verändern. Man dürfe sich nicht davon beirren lassen, wenn die Medien die Wirklichkeit verfälschen. Sie verglich die vielen Verleumdungen über Lyndon LaRouche und seine Bewegung mit den früheren Verleumdungen über Martin Luther King im Bürgerrechtskampf der 60er Jahre.

Sie erzählte, wie sie sich ihr Leben lang für das Wahlrecht der Afro-Amerikaner einsetzte - angefangen damit, daß sie mit acht Jahren ihre Mutter begleitete, die von Tür zu Tür gehend für die Registrierung der Minderheiten als Wähler warb. Gerührt hörte das Publikum zu, als Amelia die blutigen Übergriffe im Bürgerrechtskampf in Selma (Alabama) 1964-65 schilderte und dann mit ihrer immer noch schönen Stimme ein Spiritual anstimmte: Come by, oh my Lord!

Die anderen Aktivisten der LaRouche-Bewegung informierten über die wichtigsten politischen Vorhaben. Über den Kollaps des Finanzsystems sagte Amelia, das sei wie ein Dominoeffekt von Seifenblasen, wo eine platzende Blase die nächste zum Platzen bringt. Die Teilnehmer wurden eingeladen, sich für LaRouches Notmaßnahmen gegen den Finanzkollaps und für den Aufbau der Eurasischen Landbrücke und damit der ganzen Welt einzusetzen.

hus

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